Beerdigung
Sie haben einen lieben Menschen durch den Tod verloren, und möchten, dass er/sie christlich bestattet wird.
Ihr erster Schritt:
Nehmen Sie Kontakt mit einem Bestattungsinstitut auf. Das Bestattungsinstitut spricht den Termin der Bestattung mit Ihnen und mit unserem Pfarrbüro ab.
Vor der Bestattung findet ein Gespräch zwischen den Angehörigen und einer Person aus dem Seelsorgeteam statt, entweder im Pfarramt oder zu Hause bei der Trauerfamilie. Dabei wird das Leben des oder der Verstorbenen miteinander angeschaut, damit die Ansprache auch eine persönliche Note bekommen kann. Auch Elemente für den Trauergottesdienst können dabei überlegt werden, zum Beispiel Musik, Lieder, Texte. Das Wichtigste aber ist, dass wir Ihnen, den direkt Betroffenen, in Ihrer Trauer beistehen möchten.
Sollte jemand aus Ihrer Familie für sich selbst entschieden haben, sein/ihr Leben zu beenden, ist das für uns kein Hinderungsgrund für eine kirchliche Bestattung und wir werden Sie selbstverständlich in Ihrer Trauer und in Fragen, die Sie in diesem Zusammenhang beschäftigen, begleiten.
Immer wieder kommt es vor, dass ein Kind noch im Mutterleib stirbt. Auch in dieser Situation möchten wir Ihnen gerne hilfreich zur Seite stehen. Es gibt keinen Grund, warum Ihr Kind nicht eine kirchliche Bestattung bekommen sollte.
Auch wenn ein ungetauftes Kind stirbt, werden wir Sie selbstverständlich in Ihrer Trauer begleiten und mit Ihnen gemeinsam den Abschied gestalten.
Vor der Trauerfeier ist es möglich für den Verstorbenen/ die Verstorbene ein Abschiedsgebet zu halten. Nach der Trauerfeier und Bestattung kann auf Wunsch ein Gedenken an die verstorbene Person innerhalb einer Eucharistiefeier stattfinden (Seelenamt).
Jedes Jahr laden wir zu Allerseelen (2. November) alle Angehörigen der Verstorbenen des zurückliegenden Jahres noch einmal zu einem besonderen Gottesdienst schriftlich ein. In diesem Gottesdienst werden all diese Verstorbenen namentlich genannt, eine Kerze für jeden Verstorbenen entzündet und es wird für sie gebetet.
